Der Schulalltag an der kleinsten Schule Frankreichs "Ma toute petite école" von Pascal Plisson kommt am 4. November in die Kinos. Nach Sur le chemin de l'école (Auf dem Weg zur Schule), der den Weg von Kindern in verschiedenen Ländern dokumentiert, die weit von ihrer Schule entfernt leben, und nach "Gogo", dem Porträt einer Kenianerin, die mit 94 Jahren zur Schule geht, setzt er sein Mosaik unterschiedlicher Schulwelten mit einem neuen Dokumentarfilm fort. Diesmal widmet er sich der kleinsten Schule Frankreichs in La Gurraz in Savoyen. Sie hat nur acht Schülerinnen und Schüler, von der Vorschule (Ecole maternelle) bis zum letzten Grundschuljahr (CM2). Sie sind in einer einzigen Klasse und werden von ihrer Lehrerin Sylvie Mercier unterrichtet. UN-Biodiversitätskonferenz COP17: Haben wir noch die Mittel, alles zu retten? Die COP17 zur Biodiversität wurde am 19. Oktober in der armenischen Hauptstadt Jerewan eröffnet. Die Konferenz, die am Freitag, den 30. Oktober, zu Ende gehen sollte, wurde um einen Tag verlängert. Die Staaten verabschiedeten ein Abschlusspapier, doch in der Frage der Finanzierung des Biodiversitätsschutzes blieben wesentliche Punkte ungeklärt. Die COP15, die 2022 in Montréal stattfand, hatte eine Liste von 23 Zielen bis 2030 festgelegt, für die jährlich 200 Milliarden Dollar nötig sind. Doch die Bilanz der COP17 zeigt, dass bei 22 dieser Ziele Rückstand besteht. Laut OECD liegt der aktuelle Betrag für die Finanzierung des Biodiversitätsschutzes bei 78 bis 91 Milliarden Dollar pro Jahr. Einige Länder setzen sich dafür ein, neue Geber einzubeziehen, darunter Saudi-Arabien, Katar und sogar die chemische und die pharmazeutische Industrie. Das bekannte Pariser Kaufhaus BHV Marais hat Insolvenz angemeldet. Xavier Mauduit geht den Anfängen des Kaufhauses nach, das ohne Kaiserin Eugénie, die Gemahlin Napoleons III., nie entstanden wäre. Passend zu Halloween interessiert sich Théophile Cossa für jene "Horrorhäuser", in denen grauenhafte Verbrechen geschahen.