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9/11 - Der Tag, der die Welt veränderte (2) - Die Folgen

Natur + Reisen, Land + Leute • 11.09.2026 • 22:35 - 23:20
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Originaltitel
9/11 - Der Tag, der die Welt veränderte: Die Folgen
Produktionsland
A
Produktionsdatum
2026
Natur + Reisen, Land + Leute
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 beginnt in den USA die Suche nach den Verantwortlichen. Teil 2 des "Universum History"- Zweiteilers "9/11 – Ein Tag verändert die Welt" von Benoît Cressent gibt Einblick in eine der größten Ermittlungen der US-Geschichte und beleuchtet die politischen Entscheidungen, die den Kampf gegen den Terror bis heute prägen. Vertreter:innen von US-Behörden, Geheimdiensten und Medien zeichnen nach, wie dieser Schicksalstag die Vereinigten Staaten – und die Welt – nachhaltig verändert hat: Noch am selben Tag beginnt eine der größten Kriminal-Ermittlungen in der Geschichte der USA. Der Verdacht fällt rasch auf Osama bin Laden und sein Terrornetzwerk Al-Qaida. Erst am Abend kehrt US-Präsident George Bush nach Washington zurück, er kündigt eine entschlossene Reaktion auf die Anschläge an. Dieser "Krieg gegen den Terror" wird in den folgenden Jahren die amerikanische Außen- und Sicherheitspolitik prägen. Die USA greifen Afghanistan an, Überwachungsbefugnisse werden ausgeweitet und die CIA erhält weitreichende Möglichkeiten für Einsätze im Ausland. Auch das Verhältnis von Medien, Politik und Öffentlichkeit verändert sich. Der Film verfolgt diese Entwicklungen bis in die Gegenwart und fragt nach dem politischen und gesellschaftlichen Vermächtnis des 11. September 2001. Einblick in die Ermittlungen und den Kampf gegen Al-Qaida gibt der frühere FBI-Agent Ali Soufan. Auch der damalige stellvertretende CIA-Direktor John McLaughlin kommt in der Dokumentation zu Wort. Es geht etwa darum, was CIA und FBI schon vor den Anschlägen über die späteren Attentäter wussten und welche Informationen zwischen den Diensten ausgetauscht wurden. Soufan zieht zudem kritisch Bilanz zum "Krieg gegen den Terror" – er fragt nach den langfristigen Erfolgen und dem heutigen Zustand im Nahen und Mittleren Osten sowie in Teilen Afrikas. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der Feuerwehr, Flugsicherung, Geheimdienste und Medien eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf den 11. September und seine Folgen. Archivmaterial führt zudem zurück in die Nachrichtenwelt des Jahres 2001, Medienexpertinnen und - experten analysieren, wie die Bilder der Anschläge die kollektive Erinnerung und Feindbilder prägten. Die Dokumentation verbindet die minutiöse Rekonstruktion eines dramatischen Tages mit einer Betrachtung seiner politischen, medialen und gesellschaftlichen Langzeitfolgen.