Der Winter steht vor der Tür, und viele Menschen fragen sich, wie sie die steigenden Kosten für Heizung, Sprit und Lebensmittel noch stemmen sollen. Die Sorge, dass das Leben weiter teurer wird, ist groß. Das bestätigt auch die aktuelle R+V-Studie "Die Ängste der Deutschen 2026": 59 Prozent der Befragten fürchten weiter steigende Lebenshaltungskosten. Damit steht diese Sorge auf Platz eins. Die Inflationsrate in Deutschland ist im September auf 3,3 Prozent gestiegen, nach 2,9 Prozent im August. Damit erreichte die Inflation zuletzt einen neuen Jahreshöchststand. Hauptverantwortlich für den Anstieg ist die Entwicklung der Energiepreise. So kosteten Kraftstoffe im September 37 Prozent mehr als im Vorjahresmonat und leichtes Heizöl sogar fast 75 Prozent mehr. Die Entwicklung der Energiepreise bleibt ein Unsicherheitsfaktor. Aber auch beim Einkauf von Lebensmitteln könnten weitere Preissteigerungen drohen. Wie kann die Politik gegensteuern und wie gelingt wieder mehr Wirtschaftswachstum? Reichen allgemeine Entlastungen – oder sollte die Hilfe gezielter bei Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ankommen? Wie viel Spielraum bleibt überhaupt angesichts anstehender Reformen und Einsparungen? Und wie gerecht sind Belastungen in unserer Gesellschaft allgemein verteilt?